Jerez-Xérès-Sherry
Spanien
Weißer Boden unter südlicher Sonne und Wein, der unter einem lebenden Hefefilm reift.
- Rebfläche
- 7.000 ha1
- Land
- Spanien
- Gesteine im Profil
- Kreide
Albariza
Der typische Boden ist Albariza, ein weicher weißer Mergel.2 Er enthält normalerweise 25 bis 40 % Calciumcarbonat und hält Feuchtigkeit gut.2 Das Profil zeichnet ihn mit der Kreide-Schicht als optisch nächstliegendem Typ: Das ist eine schematische Wahl, denn Albariza ist eigentlich ein Mergel.2
Die Weinberge liegen auf Hügeln, deren Hänge normalerweise 10 bis 15 % Neigung haben.2 Es gibt mehr als 300 Sonnentage im Jahr, und der mittlere Jahresniederschlag liegt bei etwa 600 Litern pro Quadratmeter.2
Flor und Solera
Die biologische Reifung erfolgt unter dem velo de flor, einem Hefefilm auf der freien Oberfläche des Weins.2 Criaderas y solera ist ein dynamisches System: Aus den Fässern jeder Stufe wird Wein entnommen und mit jüngerem Wein aufgefüllt, und die letzte Stufe heißt Solera.2 Vinos generosos müssen durchschnittlich mindestens zwei Jahre reifen.2
Rebsorten und der Consejo
Die Hauptrebsorte ist Palomino Fino, dazu Pedro Ximénez und Moscatel de Alejandría für natürlich süße Weine.2 Der Consejo Regulador nennt Jerez de la Frontera, El Puerto de Santa María und Sanlúcar de Barrameda als Reifezone und beziffert die heutige Rebfläche auf etwa 7.000 Hektar.1
Zeitleiste
- 1933
Spaniens erstes nationales Weingesetz, mit dem die DO entsteht.1
- 1935
Januar: Veröffentlichung der ersten Verordnung einer Ursprungsbezeichnung in Spanien.2
Böden
Quellen
- La Denominación de Origen (presentación). Consejo Regulador de las DD.OO. Jerez-Xérès-Sherry, Manzanilla-Sanlúcar de Barrameda y Vinagre de Jerez. Stufe 4 · geprüft 2026-10-15
- Pliego de condiciones de la DOP « Jerez-Xérès-Sherry » (consolidado según Orden de 4 de octubre de 2022, BOJA núm. 195). Consejo Regulador de las DD.OO. Jerez-Xérès-Sherry, Manzanilla-Sanlúcar de Barrameda y Vinagre de Jerez, 2022. Stufe 1 · geprüft 2026-10-15