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    Mosel

    Deutschland

    Riesling an Steilhängen aus etwa 400 Millionen Jahre altem devonischem Schiefer.

    30–50° N30–50° SÄquatorMosel
    Rebfläche
    8.287 ha (2025)1
    Land
    Deutschland
    Gesteine im Profil
    Oberboden, Schiefer

    Schiefer

    Die Hälfte der Rebfläche der Mosel liegt auf devonischem Schiefer, einem etwa 400 Millionen Jahre alten Gestein, das leicht verwittert. Es kommt in blauen, grauen, braunen und rötlichen Tönen vor.2 An der Obermosel wechseln die Böden zu Muschelkalk und Mergel, wo Elbling und die Burgundersorten wachsen.2

    OberbodenSchiefer
    Schematisches Profil nach den Quellen, nicht maßstabsgetreu.

    Die regionale Broschüre sagt, Schiefer speichere die Tageswärme für kühle Herbstnächte.3 Der Geologe Alex Maltman merkt an, dass die gemessene Wärmekapazität zwischen Gesteinsarten kaum schwankt, Schiefer darin also nicht besser ist als andere Gesteine.4

    Steil

    Nach Angaben des Deutschen Weininstituts liegt die Hälfte der Rebfläche in Steil- und Terrassenlagen. Der Bremmer Calmont gilt als steilster Weinberg Europas.1

    Riesling

    2025 hatte die Region 8.287 Hektar Reben, davon 5.156 mit Riesling, etwa 62 %. Rund 90 % der Rebfläche entfallen auf weiße Sorten.1 Die Römer brachten den Weinbau in großem Maßstab an die Mosel, und hier wurden römerzeitliche Weinkeltern gefunden.1

    Rebsorten

    Böden

    Quellen

    1. Anbaugebiet Mosel. Deutsches Weininstitut (DWI), 2025. Stufe 4 · geprüft 2026-10-15
    2. Wurzeln (Geologie). Moselwein e.V. (Weinland Mosel). Stufe 4 · geprüft 2026-10-15
    3. Mosel wine brochure (English, 2010) — publisher not stated in document. weinland-mosel.de (Mosel regional wine promotion), 2010. Stufe 4 · geprüft 2026-10-15
    4. On rocky ground: The science of soil and wine taste (Prof. Alex Maltman). Decanter, 2018. Stufe 4 · geprüft 2026-10-15