Sémillon
Vitis vinifera L.
Die weiße Rebsorte von Bordeaux und der edelfaulen Weine von Sauternes.
Keine durch DNA bestätigten Eltern (VIVC).
Sémillon: Herkunft und Anbaugebiete
Herkunftsland laut VIVC. Die Regionen sind jene, in denen die Quellen von vinoluma die Sorte erwähnen; keine vollständige Liste der Anbaugebiete.
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Aus Bordeaux
Sémillon stammt aus dem Weinbaugebiet Bordeaux.2 Das VIVC verzeichnet 59 Synonyme und keine durch Marker bestätigten Eltern.1 Ihre ausgewachsenen Blätter sind fünflappig.2
Die französische Rebfläche sank von 35.993 Hektar 1958 auf 10.287 Hektar 2018.2 Außerhalb Frankreichs zählte die OIV 5.000 Hektar in Australien.3
Sauternes
Sémillon ist anfällig für Graufäule.2 In Sauternes, im Bordeaux, ist sie eine von vier zugelassenen Sorten, neben Sauvignon, Sauvignon Gris und Muscadelle.4 Die Regeln verlangen überreife, edelfaule Trauben, die in mehreren aufeinanderfolgenden Lesedurchgängen von Hand gelesen werden.4
Weitere Namen
Beispiele für im VIVC verzeichnete Synonyme: Blanc Doux, Boal, Chevrier, Barnawartha Pinot, Blanc Semillon.1
Weltweit
Im Jahr 2023 umfasste sie weltweit 16.987 Hektar Ertragsrebfläche – Rang 46 von 1482 Sorten in der Datenbank.5
Die größte Fläche – Frankreich: 10.303 ha (61 % der weltweiten Gesamtfläche); Länder insgesamt: 22.5
Von 2000 bis 2023 schrumpfte ihre Fläche um 35 %.5
Fläche, 2023
Regionen
Quellen
- VIVC passport no. 11480. Vitis International Variety Catalogue (JKI), accessed 2026-10-14. Stufe 2 · geprüft 2026-10-15
- Semillon B. plantGrape (IFV / INRAE / Institut Agro), accessed 2026-10-14. Stufe 2 · geprüft 2026-10-15
- Focus OIV 2017: Distribution of the world's grapevine varieties. OIV, 2017. Stufe 2 · geprüft 2026-10-15
- Cahier des charges de l'AOC « Sauternes », homologué par arrêté du 25 mars 2026 (AGRT2604356A), JORF du 27 mars 2026 ; BO agri n°14 du 2 avril 2026. Ministère de l'Agriculture (Bulletin officiel) / INAO, 2026. Stufe 1 · geprüft 2026-10-15
- Database of Regional, National and Global Winegrape Bearing Areas by Variety, 2000 to 2023. Anderson K., Nelgen S., Puga G. Wine Economics Research Centre, University of Adelaide (CC BY 4.0), 2026. Stufe 3 · geprüft 2026-10-15